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Der erste Meilenstein in der laufenden Saison ist geschafft! Neben einer erfolgreichen Registrierung der Formula Student Austria vergangene Woche haben wir heute das Ticket zum nächsten Formula Student Event, der Formula Stidemt Germany gebucht. Die Events finden vom 31.07. bis 03.08. (FSA) und vom 08.08. bis 13.08. (FSG) statt.

 

Glückwünsche an alle Teams, die es ebenfalls geschafft haben!

 

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VogtStumpfStifterverbund Mit einer großzügigen Geldzuwendung unterstützt der Verbund der Stifter an der Hochschule Karlsruhe das Team High Speed Karlsruhe. Zusammen mit fünf weiteren Projekten von Professoren, Professorinnen und Mitarbeitern der Hochschule wurde das Team aus mehreren Bewerbern ausgewählt. Wir danken dem Verbund der Stifter, stellvertretend dem Vorsitzenden Herrn Prof. Werner Vogt, für das entgegengebrachte Vertrauen in die Aktivitäten unseres Teams. Wer mehr über die Arbeit des Verbundes der Stifter an der Hochschule Karlsruhe wissen möchte findet hier die nötigen Informationen.
Oliver Stumpf (Faculty Advisor High Speed Karlsruhe) und Prof. Werner Vogt bei der Spendenübergabe  

Team FSG Schaeffler 2016 klein

Du wolltest schon immer einen Rennwagen bauen? Du interessierst dich für Technik und willst deine Studieninhalte vertiefen? Du möchtest den Entwicklungsprozess des gesamten Fahrzeugs miterleben? Du willst ein neues Businesskonzept entwickeln und am Ende der Saison auf den internationalen Events einer Jury präsentieren? Du kannst gut mit Zahlen umgehen und möchtest im Bereich Kostenmanagement Erfahrung sammeln? Du gehörst eher zu den kreativen Köpfen und hast Spaß an Mediendesign oder Eventplanung? Du bist ehrgeizig und kannst Verantwortung übernehmen? Du möchtest Teil eines Teams aus engagierten Studenten sein?

Du fühlst dich angesprochen?

Dann bewirb dich jetzt bei uns!

Unter folgendem Link findest du mehr Informationen zum Wettbewerb und einige Stellenausschreibungen. Du kannst uns aber auch gerne eine Initiativbewerbung zukommen lassen.

Hier Bewerben!

Für unser High Speed Karlsruhe Team ist die Fomula Student Saison 2015/16 nach dem letzten Event in Spanien vorbei und wir blicken auf die erfolgreichste Leistung seit Bestehen des Teams zurück.

Alles hat mit der Formula Student Austria am Red Bull Ring in Spielberg begonnen. Wir konnten uns trotz eines Ausfalls in der Endurance durch Schaltungsprobleme in der letzten Runde einen 13. Platz Overall sichern. Der Gewinn des KTM Lightweight Award für das Fahrzeug mit dem überzeugendsten Leichtbaukonzept krönte unsere Bemühungen, ein möglichst leichtes Fahrzeug auf die Räder zu stellen.

Die statischen sowie die einzelnen dynamischen Disziplinen liefen für uns positiv. So belegten wir den 5. Platz im Cost Report, den 20. Platz im Business Plan, den 11. Platz im Engineering Design, den 5. Platz im Skid Pad, den 13. Platz in der Acceleration, den 9. Platz im Autocross und trotz des Ausfalls einen 14. Platz in der Endurance. Der 3. Platz in der Fuel Efficiency war eine große Überraschung für uns aber natürlich auch eine Folge des konsequenten Leichtbaus.

After the last event in Spain the 2015/16 season has come to a close. High Speed Karlsruhe is excited to announce that this season has been the most successful season since inception of the team, exactly 10 years ago.  

The season started off in Austria at the Formula Student event held at the Red Bull Ring in Spielberg. Despite a DNF in the endurance race due to an issue encountered while shifting in the last lap High Speed Karlsruhe placed 13th overall. In addition to this feat the team managed to secure the KTM Lightweight award which is awarded to the team with the most convincing lightweight concept. This concept was made a reality through extensive use of carbon fiber, lightweight alloys and engineering finesse.

The team was very satisfied with the outcomes of the individual static and dynamic events. High Speed Karlsruhe placed 5th in the cost report, 20th in the business plan and 11th in the engineering design to cover the static events, and then went on to place 5th in the skid pad, 13th in acceleration, 9th in autocross and 14th in endurance despite the DNF in the last round. The cherry on top was the 3rd place award for fuel efficiency due to our extraordinary lightweight concept.

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(Foto: ©FSAustria)

Direkt im Anschluss an Österreich waren wir mit den Vorbereitungen für die Formula Student Germany beschäftigt, welche wie gewohnt am Hockenheimring ausgetragen wird. Wir wollten unbedingt an der guten Leistung von Österreich anknüpfen, was uns auch gelungen ist.

Es sind insgesamt 73 Verbrennerfahrzeuge angetreten, unter denen wir einen 10. Platz Overall erreichen konnten, was die beste Platzierung in Hockenheim seit Bestehen des Teams bedeutet. Die Platzierungen der einzelnen Disziplinen waren im Cost Report Platz 16, im Business Plan Platz 36, im Engineering Design Platz 24, im Skid Pad Platz 17, in der Acceleration Platz 20, im Autocross Platz 14, in der Fuel Efficiency Platz 3 und in der Endurance Platz 14.

At the end of the event the team packed up the car and all the gear needed and headed for Karlsruhe. Once in Karlsruhe the preparations for the next event, Formula Student Germany which is held at the Hockenheimring, were in full swing. Since the last event ended on a high note the team wanted to use that momentum to go above and beyond all expectations in Hockenheim. And we did.

This year’s event at the Hockenheimring included 73 combustion vehicles, of which we managed to place 10th overall. This 10th place win is the best the team has ever been in the standings in Hockenheim since High Speed Karlsruhe was founded. The team placed 16th in the cost report, 36th in the business plan, 24th in engineering design, 17th in the skid pad, 20th in acceleration, 14th in autocross, 14th in endurance and once again 3rd in fuel efficiency. 

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(Foto: ©FSG)

Für den dritten und letzten Wettbewerb in der Jubiläumssaison war klar, wir wollen mehr. Mit einem 15. Platz Overall kann man durchaus zufrieden sein, doch ist es etwas enttäuschend, wenn mehr drin gewesen wäre. Die Platzierungen in den einzelnen Disziplinen waren im Cost Report Platz 11, im Business Plan Platz 32, im Engineering Design Platz 6, im Skid Pad Platz 2, in der Acceleration Platz 11 und im Autocross Platz 5.

Mit einer sehr guten Ausgangsposition sind wir in den letzten Tag gestartet, doch dann passierte etwas Unvorhergesehenes. In der Practice Area trat während der Fahrt ein Problem an der Lenkung auf, wodurch das Fahrzeug die Absperrung durchbrach und das Flügelpaket vorne zerstört wurde. Dem Fahrer ist zum Glück nichts passiert und er kam mit dem Schrecken davon. Es war uns gelungen die Lenkung zu reparieren, doch war klar, dass die Endurance nicht mit dem Flügelpaket gefahren werden konnte. Eine daraufhin nötige weitere technische Abnahme wurde bestanden und es gab grünes Licht für den Start in die Endurance.

Nachdem der F-110 gestartet war, konnte man direkt sehen, dass sich das fehlende Flügelpaket bemerkbar macht. Der Fahrer fuhr die Kurven gekonnt im Drift, was der Rennleitung aber nicht gefallen hat. In der zweiten Runde wurde der Fahrer mit einer blauen Flagge, welche eigentlich für Überholmanöver gedacht ist, zum Anhalten gebracht. Die Streckenposten kontrollierten das Fahrzeug auf technische Mängel am Fahrwerk um sich zu vergewissern, dass die Fahrweise nicht durch technische Unzulänglichkeiten hervorgerufen wurde. Dem Fahrer wurde dabei nicht gesagt, dass er es ruhiger angehen lassen solle oder warum er angehalten wurde. Die Fahrt ging dann weiter, bis in Runde drei ein Dreher für die nächste Herausnahme des Fahrzeugs verantwortlich war. Diesmal wurde der Fahrer mit einer gelben Flagge, welche eigentlich das Signal für langsames Fahren wegen eines Unfalls auf der Strecke geben soll, angehalten und von den Streckenposten zum Verlassen des Fahrzeugs gedrängt. Dem Fahrer war bis dahin nicht klar, weswegen er angehalten worden war. Für den F-110 bedeutete dies, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Nach Rücksprache mit der Rennleitung, wurde die Disqualifikation in der Endurance leider bestätigt. Der Frust im Team war natürlich groß und eine hitzige Diskussion blieb nicht aus. Trotzdem war die Entscheidung final und wir mussten uns damit abfinden.

Es ist zu bedauern, dass an der viel zu kleinen Practice Area keine Veränderungen vorgenommen worden waren, nachdem bereits zwei Tage zuvor ein anderes Team mit dem Fahrzeug ebenfalls in die Begrenzung gefahren war.

At this point the team was on a roll. After two successful events High Speed Karlsruhe wanted to further build momentum and finish off the season with exceeded expectations at the final event in Spain, held at the Circuit de Catalunya. The team was happy with an overall placement of 14th, albeit a little disappointed because a higher placement was easily achievable. High Speed placed 11th in the cost report, 32nd in the business plan, 6th in engineering design, 2nd in skid pad, 11th in acceleration and 5th in autocross.

These individual results put us into a very good starting position for the last and final event: endurance. On the final day, before the final event, disaster struck. While tweaking parameters in the practice area the steering failed and the car careened into a fence bordering the practice area. The driver walked away from the crash unscathed and the steering issue was easily resolved, however the front wing was unrepairable. The lack of a front wing meant the rear wing had to be removed to ensure aerodynamic stability and adjustments needed to be made to the suspension. In addition the car had to once again go through scrutineering to ensure it is safe to race on the track. The car passed technical inspection and was given the green light to start in the endurance race.

Once the F-110 hit the track it was immediately evident that the missing aerodynamics made a big difference. Our driver piloted the car around the track while hard at the limit, drifting through turns due to the lack of downforce. The track marshals did not approve of the driver driving so close to the limit so they gave him the blue flag, which is usually used to signal a driver to pull over so another can pass. Once stopped the marshals once again checked the car for issues to ensure that the drifty nature of the car was not caused by technical defects in the suspension. Once satisfied that the car was safe to operate the driver was released back onto the track without being told to slow down or even why he was stopped. In the third lap the driver took a turn to quickly and spun the car, resulting in him being waved out with a yellow flag. The yellow flag is once again typically used for something completely different, in this case to alert drivers to slow down due to an accident on the track. Once stopped by feverish waving of the wrong flag the driver was told to immediately exit the vehicle and that he had been disqualified. At this point in time the driver still hadn’t been told why he had been stopped either times; only that he would not be finishing the race. The team captains met with race control and discussed the fact that the driver had been disqualified for driving in a supposedly unsafe manner even though he had been stopped by the wrong flag not once, but twice and never informed of why he was even stopped. Race control decided that the decision of the marshals was final and there was nothing more that could be done.

This series of events is even more regrettable due to the fact that two days prior a different team crashed into the fence bordering the undersized practice area. Despite this the size of the practice area remained unchanged by event organizers. 

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(Foto: ©HighSpeedKarlsruhe)

Wir hoffen jetzt, dass die beiden Unfälle Anlass sind, das Thema Sicherheit in Bezug auf die Practice Area stärker zu beachten. Auch sollten Streckenposten und Rennleitung besser auf den Wettbewerb und die dazugehörenden Regeln vorbereitet werden. Unnötige und unbegründete Entscheidungen die zu einer Disqualifikation führen, tragen nicht zu einem fairen und gerechten Wettbewerb bei und führen für das Team, das sich neun Monate auf diesen Moment vorbereitet hat, zu erheblichen Frustrationen.

Trotz allen Höhen und Tiefen bicken wir auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Wir haben einige sehr gute Ergebnisse in einzelnen Disziplinen erreicht, auf denen wir in der kommenden Saison gut aufbauen können.

Schließlich möchten wir uns bei allen Teams, Freunden und Partnern bedanken, die diese Saison so sehr geprägt haben. Es hat uns enorm viel Spaß gemacht. Die Planungen für den F-111 haben bereits begonnen und wir freuen uns, auch diesen Weg gemeinsam mit Euch gehen zu dürfen.

We hope that these two crashes will motivate the event organizers to address the size of the practice area for the safety of the drivers. In addition track marshals should be instructed by race organizers how to enforce the various rules and how to communicate infractions properly, be it verbally or by flag. The use of incorrect flags and lack of verbal communication lead to the driver not slowing down and the subsequent meritless disqualification. If these issues are not addressed then there is no basis for fair competition resulting in great frustration for the teams that have invested a years’ worth of effort into preparing for the competitions.

After all the highs and lows encountered throughout the season we are proud to announce the most successful season to dare. The team scored very well in individual events, laying the groundwork for the coming season.

Finally we would like to thank all the teams, friends and partners who made this seasons a success! We wouldn’t have been able to do it without you! This season was a great deal of fun and we are already looking forward to next year’s competitions! Preparations for the upcoming season are already in full swing. We hope to see you along the way!

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(Foto: ©FSG)